Mujeres en acción frente al cambio climático - wie die Frauen Limas mit dem Klimawandel umgehen

Vergangene Woche habe ich das Treffen "Mujeres en acción frente al cambio climático" in Villa El Salvador besucht. Dieser Stadtteil von Lima befindet sich gerade mal 20 Minuten mit dem Bus von Surco entfernt und trotzdem sieht dort alles ganz anders aus.

Villa El Salvador ist einer der weniger wohlhabenden Stadtteile Limas und viele der bestehenden sozialen und ökologischen Probleme werden durch den Klimawandel weiter verschärft. Eine Schwierigkeit stellt der Wassermangel dar, über den ich mit einer Gruppe aus anderen Frauen diskutiert habe. Die meisten von ihnen wohnen in Villa El Salvador und den angrenzenden Stadtteilen und haben erzählt, dass sie aus der Wasserleitung nur so schmutziges Wasser erhalten, dass sie es selbst chloren müssen.

An manchen Tagen gibt es auch gar kein Wasser, sodass weder gekocht, noch gewaschen, noch geduscht werden kann. Der einzige Ausweg sind dann Wasserflaschen aus den Geschäften oder die großen Wassertanks, aus denen Trinkwasser verkauft wird. Allerdings ist das meistens so teuer, dass nicht alle es sich leisten können.

Auch über weitere Probleme, die durch den Klimawandel verursacht werden, wurde an diesem Tag unter den Frauen in verschiedenen Gruppen diskutiert. Dazu gehörten zum Beispiel Gesundheit, Bildung, Energie und Nahrungsknappheit.

Das Ziel der Veranstaltung war es dabei unter anderem, in der Gruppe Lösungen zu finden, wie die enstehenden Alltagsprobleme überwunden werden können.

Für mich war dies ein weiterer Tag, an dem ich erfahren habe, wie viele unterschiedliche Gesichter Lima hat, und dass nicht alle davon schön sind. Trotzdem ist es ermutigend zu sehen, wie tapfer sich die Einwohner ihren Schwierigkeiten stellen und ihre eigenen Lösungen finden können.

Anna-Lena Wagner

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